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Artikel: Morgenroutine gegen Winterblues

Morgenroutine gegen Winterblues
4 min

Morgenroutine gegen Winterblues

Wie du auch in der dunklen Jahreszeit wacher startest – und deine Stimmung aktiv unterstützt.

Wenn es morgens noch stockdunkel ist, fühlt sich Aufstehen oft wie ein kleiner Kampf an. Die Motivation fehlt, der Körper ist träge und die Stimmung irgendwie gedämpft. Das ist kein Zeichen von Schwäche – sondern eine typische Reaktion auf weniger Licht, weniger Bewegung und mehr Müdigkeit im Winter.

Die gute Nachricht: Mit einer passenden Morgenroutine kannst du deinem Körper helfen, schneller wach zu werden – und deinem Kopf einen positiven Start schenken.

 Inhaltsverzeichnis

      1. Warum der Morgen im Winter so entscheidend ist
      2. Winterblues verstehen: Warum wir im Winter schlechter in die Gänge kommen
      3. Was deine innere Uhr morgens braucht
      4. Wie eine gute Morgenroutine Stimmung und Energie beeinflusst
      5. Typische Fehler am Morgen – und wer besonders betroffen ist
      6. So sieht eine Morgenroutine gegen Winterblues aus
      7. Chancen des Winters: Mehr Achtsamkeit statt Autopilot
      8. Fazit


      1. Warum der Morgen im Winter so entscheidend ist

      Im Winter ist der Morgen oft der schwierigste Teil des Tages. Genau hier entscheidet sich, ob wir uns den Tag über eher klar und stabil fühlen – oder ob wir „hinterherhinken“.

      Denn: Morgens stellt sich die innere Uhr ein. Wenn du dem Körper am Morgen die richtigen Signale gibst, kann er den ganzen Tag besser regulieren – Schlafdruck, Energielevel, Konzentration und sogar Stimmung.

       

      2. Winterblues verstehen: Warum wir im Winter schlechter in die Gänge kommen

      Der Winterblues ist kein Mythos. Viele Menschen spüren im Winter:

      • mehr Müdigkeit

      • weniger Motivation

      • höhere Reizbarkeit

      • das Gefühl, „nicht richtig wach zu werden“

      • mehr Lust auf Süßes oder schweres Essen

      Ein Hauptgrund ist Lichtmangel. Tageslicht beeinflusst Serotonin (Stimmung) und Melatonin (Müdigkeit). Fehlt es morgens, bleibt der Körper länger im „Nachtmodus“.

       

      3. Was deine innere Uhr morgens braucht

      Deine innere Uhr funktioniert wie ein Reset-Knopf am Morgen. Dafür braucht sie vor allem:

      • Licht (am besten Tageslicht)

      • Bewegung (aktiviert Kreislauf und Körpertemperatur)

      • Regelmäßigkeit (feste Zeiten = stabile Signale)

      • kleine Erfolgserlebnisse (für Motivation & Dopamin)

      Schon kleine Dinge reichen, um dem Körper zu zeigen: „Der Tag beginnt.“

       

      4. Wie eine gute Morgenroutine Stimmung und Energie beeinflusst

      Eine Morgenroutine hilft deinem Körper, schneller vom „Nachtmodus“ in den Tag zu wechseln – besonders im Winter, wenn morgens oft das natürliche Licht fehlt.

      Tageslicht am Morgen senkt den Melatoninspiegel (du wirst wacher) und unterstützt gleichzeitig die Produktion von Botenstoffen wie Serotonin, die wichtig für gute Stimmung sind. Bewegung bringt zusätzlich Kreislauf und Körpertemperatur in Schwung und kann Stress reduzieren.

      Wenn du jeden Morgen ähnliche Abläufe hast, bekommt deine innere Uhr klare Signale. Das stabilisiert nicht nur deine Energie über den Tag, sondern verbessert oft auch den Schlaf in der folgenden Nacht.


      5. Typische Fehler am Morgen – und wer besonders betroffen ist

      Viele sabotieren ihren Wintermorgen unbewusst durch:

      • direktes Snoozen (bringt den Körper in einen Mini-Jetlag)

      • zu spätes Aufstehen am Wochenende (verschiebt den Rhythmus)

      • kein Tageslicht am Morgen

      • sofort Handy, Mails, Nachrichten (Stressimpuls statt Startsignal)

      • Frühstück auslassen → Energie-Crash am Vormittag

      Besonders betroffen sind:

      • Menschen, die im Winter viel drinnen sind

      • Homeoffice ohne Tageslicht-Routine

      • Personen mit Schlafproblemen

      • Menschen mit Stress oder Erschöpfung

      • alle, die sehr lichtsensibel sind

       

      6. So sieht eine Morgenroutine gegen Winterblues aus

      Hier kommt eine Morgenroutine, die realistisch ist – ohne 5-Uhr-Club und ohne Überforderung. Du kannst sie in 10–30 Minuten umsetzen.

      Praktische Tipps:

      1) Direkt Licht (2–10 Minuten)

      • ans Fenster, Balkon oder kurz vor die Tür

      • Vorhänge auf, Licht im Raum an

      • Ziel: deinem Körper „Morgen“ signalisieren

      2) Wasser + kleiner Wach-Impuls (1 Minute)

      • ein Glas Wasser

      • optional: kaltes Wasser ins Gesicht oder kurz lüften

      3) Bewegung (3–10 Minuten)

      • Stretching, Mobility, kurzer Spaziergang, Treppe

      • Hauptsache: Kreislauf aktivieren

      4) Warmes Frühstück oder Tee (5–10 Minuten)

      • etwas Warmes ist im Winter ideal (Porridge, Tee, Suppe, warme Milch)

      • stabilisiert Energie und reduziert Heißhunger später

      5) Mini-Plan statt Chaos (2 Minuten)

      • 1 Satz: „Heute ist ein guter Tag für …“

      • 3 wichtigste Aufgaben notieren

      • reduziert Stress und gibt dir Kontrolle

      Bonus: Wenn du schnell in Wintermüdigkeit rutschst
      → plane deinen ersten Termin nicht zu früh und starte mit etwas, das dir leicht fällt.

       

      7. Chancen des Winters: Mehr Achtsamkeit statt Autopilot

      Im Winter darf es ruhig ein bisschen langsamer sein. Die dunkle Jahreszeit bringt von Natur aus mehr Rückzug und weniger Energie mit sich – und das ist völlig normal. Statt dich dafür zu verurteilen („Ich bin so unmotiviert“), kannst du den Winter als Gelegenheit sehen, bewusster mit dir und deinem Alltag umzugehen. Gerade jetzt lohnt es sich, Routinen zu stärken, den Schlaf zu stabilisieren und dir gezielt Ruhe zu gönnen. Wenn du deine Energie im Winter etwas besser schützt – zum Beispiel durch klare Grenzen, entspanntere Abende und feste Schlafenszeiten – fühlst du dich oft ausgeglichener und weniger überfordert. Eine Winterroutine ist deshalb keine Schwäche, sondern ein smarter Weg, mit den Jahreszeiten zu arbeiten statt gegen sie.


      8. Fazit

      • Winterblues entsteht oft durch Lichtmangel, veränderte Hormone und zu wenig Aktivierung am Morgen.
      • Eine gute Morgenroutine hilft, schneller wach zu werden und stabiler in den Tag zu starten.
      • Sie kann außerdem die Stimmung verbessern und den Tag insgesamt positiver beeinflussen.
      • Schon kleine Schritte wie Tageslicht, Bewegung und Regelmäßigkeit machen einen großen Unterschied und halten dich im Winter im Rhythmus.

         

      Liebe Grüße und bis bald!

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