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Artikel: Zu heiß zum Schlafen? Ab dieser Temperatur leidet dein Schlaf wirklich

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Zu heiß zum Schlafen? Ab dieser Temperatur leidet dein Schlaf wirklich

Sommer, Sonne, lange Abende – eigentlich die perfekte Zeit zum Entspannen. Doch während wir warme Tage genießen, werden heiße Nächte für viele Menschen zur Herausforderung. Man wälzt sich im Bett hin und her, wacht verschwitzt auf oder fühlt sich am nächsten Morgen trotz ausreichend Schlaf völlig erschöpft.

Kein Wunder: Unser Schlaf ist eng mit der Körpertemperatur verbunden. Wird es nachts zu warm, kann der Körper wichtige Schlafprozesse nicht mehr optimal durchführen. Die Folge sind Einschlafprobleme, häufiges Aufwachen und weniger erholsame Nächte.

Doch ab wann wird es eigentlich zu heiß zum Schlafen? Und was hilft wirklich gegen warme Sommernächte?

 

 Inhaltsverzeichnis

      1. Warum Hitze den Schlaf stört
      2. Die ideale Schlaftemperatur
      3. Ab wann wird es zu warm?
      4. Was bei Hitze im Körper passiert
      5. Welche Schlafphasen besonders leiden
      6. Wer besonders betroffen ist
      7. Die besten Tipps für heiße Nächte
      8. Fazit


      1. Warum Hitze den Schlaf stört

      Damit wir einschlafen können, senkt unser Körper am Abend seine Kerntemperatur. Dieser natürliche Kühlungsprozess gehört zu den wichtigsten Signalen für unser Gehirn, dass es Zeit zum Schlafen ist.

      Dafür erweitern sich unter anderem die Blutgefäße in Händen und Füßen, damit Wärme an die Umgebung abgegeben werden kann. Ist das Schlafzimmer jedoch zu warm, funktioniert dieser Prozess deutlich schlechter.

      Der Körper muss mehr Energie aufwenden, um seine Temperatur zu regulieren. Statt sich auf Erholung zu konzentrieren, arbeitet er also gegen die Hitze an – und genau das kann den Schlaf beeinträchtigen.

       

      2. Die ideale Schlaftemperatur

      Schlafforscher empfehlen für die meisten Erwachsenen eine Schlafzimmertemperatur zwischen 16 und 19 Grad Celsius.

      In diesem Bereich kann der Körper seine Temperatur besonders effizient regulieren. Gleichzeitig wird die natürliche Abkühlung unterstützt, die für das Einschlafen und einen stabilen Schlaf wichtig ist.

      Natürlich gibt es individuelle Unterschiede. Manche Menschen bevorzugen es etwas wärmer oder kühler. Dennoch zeigen Studien immer wieder, dass eine eher kühle Schlafumgebung die Schlafqualität fördern kann.

      Gerade im Sommer werden diese Werte allerdings oft deutlich überschritten.

       

      3. Ab wann wird es zu warm?

      Viele Menschen bemerken bereits bei Temperaturen um 24 bis 25 Grad, dass sie schlechter schlafen.

      Typische Anzeichen sind:

      • längeres Einschlafen
      • häufiges Aufwachen
      • nächtliches Schwitzen
      • unruhiger Schlaf
      • Müdigkeit am nächsten Morgen

      Ab etwa 26 Grad Raumtemperatur nimmt die Belastung für den Körper häufig deutlich zu. Temperaturen oberhalb von 28 Grad können den Schlaf bei vielen Menschen spürbar beeinträchtigen.

      Besonders während Hitzewellen fehlt dem Körper die Möglichkeit, sich über Nacht ausreichend zu erholen. Dadurch kann sich Schlafmangel über mehrere Tage hinweg aufbauen.


      4. Was bei Hitze im Körper passiert

      Wenn es nachts zu warm wird, aktiviert der Körper verschiedene Mechanismen, um sich vor Überhitzung zu schützen.

      Dazu gehören:

      • verstärktes Schwitzen
      • erhöhte Hautdurchblutung
      • höhere Herzfrequenz
      • gesteigerter Flüssigkeitsverlust

      Diese Prozesse sind wichtig, um die Körpertemperatur stabil zu halten. Gleichzeitig sorgen sie jedoch dafür, dass der Organismus aktiver bleibt, obwohl er eigentlich zur Ruhe kommen sollte.

      Zusätzlich führen Wärme und Schwitzen häufig zu kurzen Weckreaktionen. Viele Menschen erinnern sich am Morgen nicht daran, doch die Schlafqualität leidet trotzdem.


      5. Welche Schlafphasen besonders leiden

      Hitze beeinflusst vor allem die Schlafphasen, die für unsere Erholung besonders wichtig sind.

      Dazu gehören der Tiefschlaf und der sogenannte REM-Schlaf.

      Der Tiefschlaf unterstützt unter anderem:

      • körperliche Regeneration
      • Muskelaufbau
      • Immunsystem
      • Stoffwechselprozesse

      Der REM-Schlaf spielt dagegen eine wichtige Rolle für:

      • Lernen
      • Gedächtnisbildung
      • emotionale Verarbeitung

      Wer in warmen Nächten häufig aufwacht, verbringt oft weniger Zeit in genau diesen wichtigen Schlafphasen. Deshalb fühlen sich viele Menschen trotz ausreichend langer Schlafdauer am nächsten Tag nicht wirklich erholt.

       

      6. Wer besonders betroffen ist

      Grundsätzlich kann Hitze jeden Menschen beim Schlafen beeinträchtigen. Einige Gruppen reagieren jedoch besonders empfindlich.

      Dazu zählen:

      • ältere Menschen
      • Babys und Kleinkinder
      • Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
      • Personen mit Übergewicht
      • Menschen mit Schlafstörungen
      • Frauen während der Wechseljahre

      Auch Menschen, die generell stärker schwitzen oder sehr temperatursensibel sind, bemerken häufig schon geringe Temperaturanstiege deutlich.

       

      7. Die besten Tipps für heiße Nächte

      Auch ohne Klimaanlage gibt es einige Möglichkeiten, die Schlafumgebung angenehmer zu gestalten.

      Diese Maßnahmen haben sich besonders bewährt:

      Schlafzimmer kühl halten

      Lüftet möglichst früh morgens oder spät abends. Tagsüber sollten Fenster, Vorhänge oder Rollläden geschlossen bleiben, damit die Hitze draußen bleibt.

      Die richtigen Materialien wählen

      Leichte Bettwäsche aus Baumwolle oder Leinen kann helfen, Wärme und Feuchtigkeit besser abzuleiten. Auch atmungsaktive Kissen und Bettdecken können den Schlafkomfort verbessern.

      Auf Alkohol und schwere Mahlzeiten verzichten

      Beides belastet den Körper zusätzlich und kann die Temperaturregulation erschweren.

      Ausreichend trinken

      Wer über den Tag verteilt genug Flüssigkeit aufnimmt, kann den Flüssigkeitsverlust durch nächtliches Schwitzen besser ausgleichen.

      Lauwarm statt eiskalt duschen

      Eine kalte Dusche fühlt sich zunächst angenehm an, kann den Körper jedoch dazu anregen, anschließend mehr Wärme zu produzieren. Lauwarmes Wasser ist meist die bessere Wahl.


      8. Fazit

      • Die optimale Schlaftemperatur liegt für die meisten Menschen zwischen 16 und 19 °C. Bereits ab etwa 24 bis 25 °C kann die Schlafqualität spürbar nachlassen.
      • Hohe Temperaturen erschweren die natürliche Abkühlung des Körpers, die für das Ein- und Durchschlafen wichtig ist.
      • Besonders Tiefschlaf und REM-Schlaf leiden unter Hitze, wodurch die nächtliche Erholung beeinträchtigt wird.
      • Mit einer kühlen Schlafumgebung, atmungsaktiven Materialien und den richtigen Abendgewohnheiten lässt sich die Schlafqualität auch im Sommer verbessern.

         

        Tipp: Wenn du dein Schlafzimmer auch in warmen Nächten angenehm kühl halten möchtest, wirf einen Blick auf unsere Cooling Line.

      Liebe Grüße und bis bald!

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